Obsession blanche 

Gene, ein junger Schriftsteller, hat nach den Erfolgen seines ersten Romans Angst vor dem weißen Blatt Papier. Er sucht seine Inspiration bei Begegnungen und durch ruheloses Umherirren. Schließlich flüchtet er sich in eine psychiatrische Klinik.

Das Fehlen von Ideen oder Inspirationen, das bei einem Schriftsteller eines Tages vorkommen kann, ist ein Drama für einen Schriftsteller.

Aber Valérie beschrieb dies in einem einzigartigen Stil und mit einer Meisterschaft, die aus ihr eine ernstzunehmende Schriftstellerin und mehr als nur die Autorin von „Le pavillon des enfants fous“ macht.

Hier die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches:

„Gene ist ein junger Schriftsteller, der mit seinem ersten Buch einen großen Erfolg hatte. Bei seinem zweiten Werk lernt er nun die Angst vor der weißen Seite kennen. Unruhiges Umherirren in den Straßen von Montparnasse, zahlreiche Abenteuer sowohl mit Frauen als auch mit Männern in den Nachtlokalen können ihn nicht von dem Wunsch nach einer schriftstellerischen Idee, die sich ihm verweigert, ablenken. Seine zerstörerische Zwangsvorstellung bringt ihn schließlich dazu, Zuflucht in einer psychiatrischen Klinik zu suchen. Kann dieses wiedergefundene Haus den Tod bannen? Valérie Valère, die unvergessliche Autorin von „Le pvillon des enfants fous“, die so jung gestorben ist, führt uns hier zu einer erbarmungslosen Gegenüberstellung mit der Schriftstellerei, bei der ihr eigenes Schicksal auf tragische Weise widerhallt.“

Auszüge:

. Gene hat immer nur den unermüdlichen Traum einer Hand, die über das Papier gleitet und eine Galerie von feinen Charakteren zurücklässt. Die langsame Schrift eines gewissenhaften Kindes. Punkt. Er hebt den Kopf. Das Blatt ist leer, der Traum ist tot.

Der Füller fällt mit einem dumpfen Laut auf den Tisch. Die Angst drück ihm die Kehle zu. Er hat nur die nackte Angst vor der nackten Seite auf die nackte Seite geschrieben, nur die leere Angst vor der Leere. Was soll er machen mit seinem Leben, mit seiner Hoffnung und seiner Hoffnungslosigkeit, mit den Stunden, die sich dahinziehen oder dahinfliegen, mit den sinnlosen Tagen,

mit dem Raum, in den er sich einsperrt, um zu tun, wozu er nicht den Mut hat...“

 

(Dieses Buch ist in deutscher Sprache unter dem Titel „Weißer Wahn“ erschienen.)

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