La station des désespérés ou la couleur de la mort

 

Dieses unveröffentlichte Werk ist ein Meisterwerk der Emotionen, voller Schönheit trotz der tragischen Geschichte um vier Personen. Ganz wie in „Obsession blanche“ entdecken wir die fabelhafte Beherrschung der Worte, die Valérie Valère besaß. Dieser Roman entstand in einer Zeit, als man noch nichts von Aids wusste, er erzählt uns die Geschichte von vier Personen, die an einer noch nicht heilbaren Krankheit erkrankt waren. Sie sind verdammt und wissen nicht, welches Verbrechen sie begangen haben, dass sie so bestraft werden. Die Ärzte sind ratlos und suchen nach einem Medikament, während der Tod auf diese Kranken lauert, die noch nicht sterben wollen. Diese vier Personen sind sehr verschieden voneinander und sind nur durch ihr gemeinsames Unglück vereint.

Hier die Zusammenfassung auf der Rückseite des Buches:

„Noch ein unveröffentlichtes Meisterwerk von Valérie Valère, die seit zehn Jahren tot ist, ein Meteor, der von seinem Jahrhundert ermordet wurde. Dies ist ein prämonitorischer Roman aus einer Zeit, als man Aids noch nicht kannte; die vier Hauptfiguren müssen erfahren, dass sie an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sind. Angesichts dieses Schicksals versinken sie ‑jeder aus seine Weise ‑ in Verzweiflung, vereint im Sturm, und sie stellen sich einer nach dem anderen die Farben des Todes vor. Während Armel sich ganz einfach sterben lässt, tötet sich Michel durch einen Unfall, usw. Ein grandioser Roman, unerwartet, über die Tiefen des Lebens, geschrieben von einer Autorin, die auch vor ihren eigenen Tod nicht Halt machen würde.

Auszug:

„Welchen anderen Ausweg hätte man ihr vorschlagen können, welche andere Karte ihr zeigen, wenn nicht Pikdame, schwarz und spöttisch? Sie las ihre Zukunft im Gesicht der alten Dame, sie ahnte die verbotenen Worte und diese mysteriöse Bürde, die ihren Körper zerdrückt, verwandelte sich nun in ein wunderbares Gefühl der Leichtigkeit ... Sie weiß nun, dass der gelehrte Mann hinter seinen Schreibtisch ihr nichts anderes sagen wird als das, was ihr ihre Intuition schon gesagt hatte. Sie weiß, dass sie sich zugrunde richtete, als sie sich weigerte, dieses Wort auf dem Gesicht der Greise zu betrachten, dieses Wort, das Angst einflößt, dieses Wort, das man fürchtet, nun, dieses Wort erhält für sie plötzlich eine Sanftheit und verlockende Schönheit‑„

Seite 85

(Buch ist nicht in deutscher Sprache erhältlich)

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